Hygiene in der Hausinstallation


Wasserfilter


Wasserfilter in der Hausinstallation sollen die Trinkwasserqualität erhöhen.
Gerade diese Teile der Hausanlage können die Trinkwasserqualität nachteilig beeinflussen, wenn die Inspektion und Wartung nicht regelmäßig und sachgerecht erfolgt.

Je nach Reinigungsverfahren unterscheidet man zwischen rückspülbaren und nicht rückspülbaren Filtern.

Bei rückspülbaren Filtern werden Filtereinsätze beim Spülen in umgekehrter Richtung durchflossen. Die im Filter zurückgehaltenen Partikel werden über einen freien Auslauf ausgespült.

Keinesfalls darf der Ablauf des Filters über einen Schlauch mit der Abwasserleitung verbunden sein ( DIN 1988). Keime könnten sonst in das Trinkwasser gelangen.

Das Rückspülen ist ein einfacher Vorgang und sollte spätestens aller 2 Monate besser aber aller 14 Tage erfolgen. Kalkablagerungen verfestigen sich nicht so bei kürzeren Rückspülintervallen, die Filter halten länger.

Bei nichtrückspülbaren Filtern müssen Filtereinsätze aus hygienischen Gründen spätestens aller 6 Monate gewechselt werden. Die Einsätze dürfen nicht manuell gereinigt und dann wiederverwendet werden.
Nach dem Wechsel der Einsätze muss das erste Durchlaufwasser über einen nahegelegenen Wasserhahn ausgespült werden.

 
 Stagnation in der Hausinstallation


Bei Stagnation, also langen Standzeiten des Trinkwassers in der Leitung, kann die Wasserqualität durch in Lösung gehende Leitungsmaterialien ( Eisen, Kupfer) oder durch Keimvermehrung beeinträchtigt werden.

Ob und wie stark die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigt ist, hängt unter anderem von der Temperatur und der Dauer des Stillstandes ab.

Besonders während der Urlaubszeit steht das Wasser länger in den Rohren.

Deshalb sollte nach derartigen Stillstandszeiten der Hausanschluss und die gesamte Hausinstallation durch Öffnen mehrerer Wasserhähne kurz gespült werden, bis frisches kaltes Trinkwasser kommt.

In Zuleitungen die selten genutzt werden, wie zum Beispiel Anschlüsse im Keller oder im Gästezimmer sollte regelmäßig der Wasserinhalt erneuert werden.

Leitungen, die nicht mehr genutzt werden, sind abzutrennen, da sie ein hygienisches Risiko darstellen.


 
  Trinkwasser-Check


Wohlbefinden, Hygiene und Sicherheit!

Haben Sie sich beim täglichen Gebrauch von Trinkwasser schon einmal Gedanken gemacht, ob das kühle Nass auch hygienisch einwandfrei ist?
Seit 1.1.2003 gilt eine neue Trinkwasserverordnung, die es ganz genau wissen will:
Für die Qualität des Trinkwassers sind ab der Übernahmestelle nun die Betreiber der Anlagen, d.h. auch die Haus- und Wohnungseigentümer, verantwortlich.

 

Natürlich ist die Qualität des Trinkwassers in Deutschland allgemein sehr gut. Um sicher zu gehen, dass Ihre Trinkwasseranlage den vorgegebenen Standards entspricht und Sie vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, bieten wir Ihnen einen Trinkwasser-Check an.

Vermeiden Sie Beanstandungen wie Wasserver-
färbungen, Geruch- oder Geschmacks-
beeinträchtigungen des Wassers, Geräusche, zu geringe Drücke, geringe Wassertemperatur, Temperaturschwankungen. Diese Probleme können
z.B. durch Korrosionen der Rohre hervorgerufen werden.

Der Trinkwasser-Check stellt weiterhin sicher, dass Sie Wasser sparen, weil Schwachstellen wie tropfende Armaturen und tropfende Spülkästen gefunden werden. Armaturen und Spülkästen werden auf Ihren wassersparenden Einsatz überprüft. Druck und Temperatur der Trinkwasseranlage werden optimiert.

Mögliche Mängel werden aufgezeigt. Installationen ohne Beanstandungen erhalten das Prüfsiegel, das bestätigt, dass die Anforderungen der Trinkwasserverordnung und der Verkehrssicherungspflicht erfüllt sind.